Das Wirtschaftsressort des Landes Niederösterreich setzt auch künftig auf bewährte Unterstützungs- und Finanzierungsinstrumente, damit Unternehmerinnen und Unternehmer Projekte sicher planen und umsetzen können.
Dazu zählen Investitionsförderungen des Wirtschafts- und Tourismusfonds sowie Haftungen der NÖBEG, die Finanzierungsspielräume erweitern und Projekte beschleunigen.
Ergänzend wird Innovation und Digitalisierung durch gezielte Vernetzung gestärkt, damit Betriebe leichter Partnerinnen und Partner, Know-how und neue Märkte finden.
Mit den Technopolen und Clustern wird Wirtschaft, Forschung und Ausbildung zusammengebracht und so Plattformen für Kooperationen, Pilotprojekte und Technologietransfer geschaffen.
Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem niederösterreichische Unternehmerinnen und Unternehmer noch innovativer werden, wettbewerbsfähig bleiben und nachhaltig wachsen können.
Die „Digitalks on Tour“ bringen die Angebote und Schwerpunkte des Hauses der Digitalisierung direkt in die Regionen Niederösterreichs und ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu aktuellen Digitalthemen (Agentic AI und Datenkompetenz). Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Inputs und Austauschformate zu Künstlicher Intelligenz, Datenkompetenz und Cybersicherheit, die sich an Bürgerinnen und Bürger sowie an Unternehmen richten. Inhalte und Erfahrungen aus dem Science Center – etwa aus den Laboren für digitale Technologien und Biotechnologie – fließen gezielt in Vorträge, Workshops und Demonstrationen ein.
Ab 2026 startet zudem in Kooperation mit dem Bundesministerium für Landesverteidigung die Schultour „Wer lenkt die Likes?“, die Jugendlichen. Mechanismen digitaler Meinungsbildung, internationale Einflussnahme und Cyberrisiken vermittelt; gemeinsam mit der Bildungsdirektion Niederösterreich werden ergänzend Elternabende angeboten. Das Science Center im Haus der Digitalisierung bleibt ein zentraler Bestandteil des Bildungsangebots, die Labore für digitale Technologien und Biotechnologie sowie der Escape Room werden weitergeführt und kontinuierlich weiterentwickelt.Proaktive Standortentwicklung in Abstimmung mit anderen Fachbereichen
Seitens des Landes werden die Potentiale für schnell wachsende Branchen gescreent und so entsprechende Rahmenbedingungen für Strukturwandel ermöglicht werden. Hier werden die dafür relevanten Fachbereiche bzw. Abteilungen zusammengebracht, um die optimalen Rahmenbedingungen zu gestalten.
Das ESA Phi-Lab Austria fungiert schon jetzt als Kompetenzzentrum für die Kommerzialisierung von Weltraumtechnologien und unterstützt die Industrialisierung innovativer Hardware- und Softwarelösungen für den New-Space-Markt. Indem wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Raumfahrtforschung in konkrete Anwendungen für Satelliten, Luftfahrt und Navigation überführt werden, wird Niederösterreich als Standort für Forschung, Entwicklung und Umsetzung von Technologien mit hohem wirtschaftlichem Potenzial weiter positioniert. Gleichzeitig wird die Unterstützung für Startups mit nachhaltigen Geschäftsmodelle ausgebaut.
Für Unternehmen, Forscherinnen und Forscher sowie insbesondere auch für internationale Startups dient dieses Inkubatorenangebot als Fundament, fördert darüber hinaus die europäische Vernetzung und leistet einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreichs und Europas im Weltraumsektor.Im Laufe des Jahres 2026 wird ein Call für die Unterstützung der Entwicklung von Prototypen ausgelobt.
Mit dem Fördercall „Prototypen“ unterstützt das Land Niederösterreich Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, innovative Ideen rasch in praxistaugliche Funktionsmodelle zu überführen. Gefördert werden Prototypen, die bereits deutlich produkt- bzw. anwendungsnah sind und den Schritt von der Entwicklung hin zur Marktreife erleichtern.© 2026 Amt der NÖ Landesregierung