Bild © shutterstock


Niederösterreich Logo mit Text: Mein Land.








DAS IST DER PLAN FÜR DIE
GESUNDHEITSREGION MITTE

Karte Region Mitte mit eingezeichneten Kliniken und Primärversorgungseinrichtungen
 


Legende zur Karte


 
  • In der Region Mitte ist und bleibt das UK St. Pölten das starke Rückgrat der Gesundheitsversorgung für ganz Niederösterreich – und das in Ergänzung durch den Standort Lilienfeld.
  • Die Synergien und Vorteile aus dem Zusammenspiel von „großem“ und „kleinem“ Haus will man künftig auch für die Standorte Tulln und Klosterneuburg nutzen. Hier wachsen zwei Häuser im selben Bezirk zu einem Verband zusammen.
  • Das UK Krems ist und bleibt Zentrum der Expertise, wenn es um Krebstherapie geht.
  • Im Rahmen des Gesundheitsplans werden neue Primärversorgungseinheiten (PVE) und Erstversorgungsambulanzen (EVA) als vorgelagerte Standorte des Klinikums eingesetzt, um große Teile der Patientinnen und Patienten, die nicht ins Klinikum gehören, im dafür zuständigen niedergelassenen Bereich zu behandeln.
  • Auf diese Weise werden die Häuser der Region Mitte entlastet und können sich ihren Kernaufgaben widmen.
  • In jeder Bezirkshauptstadt soll bis in das Jahr 2028 zumindest eine Primärversorgungseinheit (PVE) errichtet werden.

 

ST. PÖLTEN

 
  • Das UK St. Pölten ist unser starkes Rückgrat der Gesundheitsversorgung für ganz Niederösterreich – und das in Ergänzung durch den Standort Lilienfeld.
  • Mit dem PVE Böheimkirchen, dem PVZ St. Pölten Süd und dem Kinder-PVZ St. Pölten-Harland wurden bereits drei Primärversorgungseinheiten umgesetzt. Mit April 2025 soll mit dem PVZ St. Pölten Nord eine weitere Primärversorgungseinheit ihren Betrieb aufnehmen und zusätzlich eine weitere Kinder-PVE direkt im Stadtkern von St. Pölten errichtet werden.
 

LILIENFELD

 

In Partnerschaft und Zusammenarbeit mit dem UKP weiterhin wichtige Säule der regionalen Versorgung.

  • Die gut etablierte Zusammenarbeit mit St. Pölten soll noch weiter forciert werden.
  • Um der demografischen Entwicklung auch im Zentralraum südlich der Landeshauptstadt Rechnung zu tragen, wird auch hier eine Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation aufgebaut.
  • Bis Ende 2026 soll in Lilienfeld zudem eine Primärversorgungseinheit in Betrieb gehen.
 

KREMS

 

Der Standort Krems wird weiterentwickelt und in die Zukunft der bestmöglichen medizinischen Leistungen geführt.

  • Das UK Krems ist und bleibt das Zentrum der Expertise, wenn es um Krebstherapie geht.
  • Durch die Etablierung von Roboterchirurgie wird der Standort Krems weiter aufgewertet.
  • Um den Herausforderungen der Pflege gerecht zu werden, soll in unmittelbarer Nähe zum Klinikum am derzeitigen Standort der KPH (Kirchlichen Pädagogischen Hochschule) die Gründung einer Internationalen Pflegeschule erfolgen.
    • Damit schaffen wir eine Anlaufstelle für internationale Arbeitskräfte, die in NÖ ihre Pflegeausbildung machen möchten.
    • Längerfristig soll hier auch eine zentrale Anlaufstelle zur Nostrifizierung und Weiterbildung von Pflegekräften aus dem Ausland umgesetzt werden.
  • Zudem entsteht am Standort Krems das österreichweit erste Lehrpflegeheim.
  • Bis Ende 2027 soll in Krems zusätzlich eine Primärversorgungseinheit (PVE) errichtet werden.   

 

TULLN

 

Effizienzsteigerungen durch eine starke Partnerschaft mit dem LK Klosterneuburg.

    • Durch die Schaffung eines Kliniken-Verbandes zwischen Tulln und Klosterneuburg sollen sich die Standorte gegenseitig ergänzen, entlasten und gemeinsame Synergien gehoben werden.
    • Durch die Verlagerung tagesklinischer, elektiver Eingriffe von Tulln nach Klosterneuburg können die OP-Kapazitäten am UK Tulln, vor allem im Bereich der Onkologie, erweitert werden.
    • Mit dem PVZ Tullnerfeld wurde bereits im Jahr 2023 eine Primärversorgungseinheit umgesetzt. Ein weiterer Meilenstein wird die Eröffnung der neuen Primärversorgungseinheit PVZ Tulln direkt im Stadtkern im April 2025 sein. 
 

KLOSTERNEUBURG

 

In Klosterneuburg entsteht ein
Zentrum für moderne Altersmedizin.

  • Im Zusammenwirken mit Tulln entsteht ein neuer starker Standort für die Region.
  • Eine Notfalleinheit sichert die Erstversorgung.
  • Klosterneuburg wird zum Zentrum für Altersmedizin weiterentwickelt.
  • Durch die Bündelung von Wissen und Leistungen an einem Ort erhält die Region Mitte ein hochmodernes Zentrum, um den Herausforderungen des demografischen Wandels gerecht zu werden. Das Zentrum für Altersmedizin in Klosterneuburg fördert dabei ältere, multimorbide Menschen, um ihre Selbstständigkeit im Alltag wiederzuerlangen oder zu erhalten.
  • Mit der Ausweitung der Interdisziplinären Tagesklinik inklusive gynäkologischer Leistungen können wohnortnah elektive Eingriffe durchgeführt werden. Die geburtshilflichen Leistungen werden hingegen am Standort Tulln gebündelt.
  • Außerdem entsteht in Klosterneuburg eines von zwei niederösterreichweiten Übergangspflegezentren. Seitens des Landes Niederösterreich werden hier am Standort „Weißer Hof“ gemeinsam mit PVA und AUVA insgesamt 150 Übergangspflegebetten etabliert.
    • Die Ausschreibung dazu soll bereits im April starten und die Inbetriebnahme ist schon 2027 geplant.

 
Partner-Logos: Nögus, ÖAMTC, Landesgesundheitsagentur, ÖGK, Samariterbund, Notruf NÖ, ÖRK, Ärztekammer NÖ, Land NÖ
 

© 2025 Amt der NÖ Landesregierung