Bild © shutterstock





DAS IST DER PLAN
FÜR DIE GESUNDHEITSREGION
WEINVIERTEL

Karte des Weinviertels mit eingezeichneten Standorten der Einrichtungen, Mehr Informationen im Text
 
Legende zur nebenstehenden Karte.
 

Den Ergebnisbericht der Studie zur Standort-Evaluierung im Weinviertel finden sie hier.

 
Symbol mit Rufzeichen, daneben der Text:


Niederösterreich denkt als erstes Bundesland Versorgung in echten Gesundheitsregionen – auch im Weinviertel.

  • Denn moderne Medizin darf nicht mehr in einzelnen Standorten, sondern muss in Regionen gedacht werden. Standorte stehen nicht für sich, sondern sind in ein regionales Versorgungsnetz eingebunden. Sie arbeiten zusammen und teilen Leistungen untereinander auf.
  • Diese Bündelung von spezialisierten Leistungen an verschiedenen Standorten ist für die Routine unserer Fachkräfte essenziell: Denn nur, wenn die spezialisierten Abteilungen auch mit genug Patienten ausgelastet sind, können unsere Ärzte und Pflegefachkräfte die notwendige Routine in ihrem täglichen Tun aufrechterhalten.
  • Moderne Medizin braucht große Standorte, an denen viele verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten können. Nur so funktioniert eine hochmoderne Versorgung.
  • Nur so kann eine hohe Qualität garantiert werden und nur so können auch Fachkräfte für diese Spezialdisziplinen angezogen werden.
  • Innerhalb des Weinviertels werden auch 2040 nahezu sämtliche medizinische Leistungen verfügbar und allgemein erreichbar sein.

  • In diesem Sinne entsteht in den nächsten 10-15 Jahren eine völlig neue Versorgungsstruktur – eine neue Art eines medizinisch-pflegerischen Flaggschiffs, das den Anforderungen unserer Zeit gerecht wird.
  • Alle Standorte bleiben dem Gesundheitssystem erhalten.
  • Die fünf Standorte im Weinviertel werden im Sinne eines regionalen Versorgungsnetzes jeweils unterschiedliche medizinische Funktionen übernehmen und eng zusammenarbeiten:
 

UNSERE VERSORGUNGSSTRUKTUR IM WEINVIERTEL 2040+

  • Eingangsbereich Klinikum Mistelbach

    Spezialisierte klinische Leistungen werden bis 2040 in zwei gut erreichbaren Schwerpunktkliniken in Mistelbach und Stockerau gebündelt. Sie werden nicht nur Versorgung für die umliegenden Bezirke, sondern als Partnerklinikum auch spezialisierte Versorgung von Patienten anderer Standorte der Region bieten. In Mistelbach entsteht außerdem eine Primärversorgungseinheit für die allgemeinmedizinische Versorgung.

  • Eingang Klinikum Hollabrunn

    In Hollabrunn entstehen ein Ambulatorium für die fachärztliche Versorgung inkl. OPs, eine Primärversorgungseinheit für die allgemeinmedizinische Versorgung und ein Gesundheits- und Pflegecampus mit 288 Betten, der in seiner Größe und Leistungsbreite einzigartig in ganz Niederösterreich ist.

  • Eingangsbereich Klinikum Korneuburg

    In Korneuburg entsteht ein moderner Ausbildungscampus für Pflege- und Gesundheitsberufe sowie eine neue Primärversorgungseinheit für die allgemeinmedizinische Versorgung.

  • Eingangsbereiche Klinikum Mistelbach und MZ Gänserndorf

    In Gänserndorf entstehen zusätzlich zum Notarztstützpunkt und zum PBZ eine neue Primärversorgungseinheit für die allgemeinmedizinische Versorgung. Außerdem ist ein Ambulatorium in Planung – mit Leistungsbereichen, die zeitnah feststehen werden.

  • Im ganzen Weinviertel gibt es selbstverständlich weiterhin flächendeckende 24/7-Notfallversorgung. Das Notfallversorgungsnetz umfasst die bestehenden Notarzt-Stützpunkte in Hollabrunn, Korneuburg, Mistelbach und Gänserndorf inkl. modernisiertem Rettungshubschrauber sowie ein Netz an Notfallsanitätern.



  • Bis zur Fertigstellung der neuen Struktur in 10-15 Jahren bleiben die Strukturen im Weinviertel wie gewohnt
  • Übersiedelungen geschehen nicht auf einmal, sondern sukzessive.

Das ist das große Bild der Gesundheitsversorgung im Weinviertel, wie sie im Jahr 2040 aussehen soll.

Experten aus unserem Gesundheitssystem wissen: Mit diesem Plan werden alle Weinviertler auch im Jahr 2040 gesund leben. Dafür arbeiten wir gemeinsam

 
Bild © NLK

MISTELBACH


LEUCHTTURM BLEIBT LEUCHTTURM.

 

UNSERE ZUKUNFTSSICHERE 
VERSORGUNG.



  • Das LK Mistelbach bleibt als Schwerpunktklinikum Weinviertel Nord auch 2040 mit unverändertem Leistungsspektrum bestehen.
    • Alle Arbeits- und Betreuungsplätze bleiben in Mistelbach erhalten.
    • Das Klinikum wird nicht nur Versorgung für die umliegenden Bezirke, sondern als Partnerklinikum auch spezialisierte Versorgung von Patienten anderer Standorte der Region bieten.
    • An mehreren Standorten außerhalb des Klinikums können außerdem dislozierte operative Leistungen in Form von Dependancen angeboten werden.

  • Der nächste Entwicklungsschritt für das LK Mistelbach ist der Ausbau der technischen Möglichkeiten und damit verbunden die Inbetriebnahme eines neuen Robotersystems, mit der die Chirurgie im Klinikum weiter auf Kurs Richtung Zukunft bleibt.

  • Der Notarzt-Stützpunkt Mistelbach sichert zudem die jederzeitige Erst- und Notfallversorgung für den ganzen Bezirk ab.

  • Bis in das Jahr 2026 ist zudem die Errichtung einer neuen Primärversorgungseinheit (PVE) für die allgemeinmedizinische Versorgung geplant.

 

 
Bild © NLK

HOLLABRUNN



HOLLABRUNN BLEIBT MEDIZINISCHE ANLAUFSTELLE IM WESTLICHEN WEINVIERTEL.

 

UNSERE ZUKUNFTSSICHERE 
VERSORGUNG.


  • Das Zusammenspiel des LK Hollabrunn mit den Kliniken in Korneuburg und Stockerau wird noch intensiver – ein neuer Verband entsteht. Damit können die OP-Kapazitäten am Standort schon in nächster Zeit durch die Unterstützung aus Korneuburg und Stockerau erweitert werden. Im Gegenzug werden geburtshilfliche Leistungen in Korneuburg gebündelt.

  • Bis zur Fertigstellung des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd in 10-15 Jahren bleiben die Strukturen in Hollabrunn, wie sie sind.

  • Aber auch nach der Fertigstellung des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd bleibt Hollabrunn ein Zentrum medizinischer Versorgung. Dann heißt es „aus 1 mach 3“, denn bis 2040 entstehen in Hollabrunn:
    • Ein neuer Gesundheits- und Pflegecampus, der mit seiner Größe und Leistungsbreite in ganz Österreich einzigartig ist. Es wird in ganz Niederösterreich eine große Vorbildwirkung haben und die Gesundheit der Weinviertler auf Jahrzehnte positiv prägen. Der Campus umfasst:
      • Ein neues, hochmodernes Pflege- und Betreuungszentrum – eines der größten der Ostregion – mit 144 Pflegebetten.
      • Das größte Angebot an psychiatrischen Pflegeleistungen in der Region mit einem neuen psychosozialen Zentrum, das in einer ersten Ausbaustufe 72 Betten umfasst sowie in einer zweiten Stufe weitere 36 Plätze ermöglicht.
      • Ein Mutter-Kind-Haus mit bis zu 18 Plätzen.
      • Und eine neue Tagesstätte für Senioren mit bis zu 20 Plätzen.
    • Ein neues Ambulatorium, das erstklassige fachärztliche Leistungen anbietet. Es umfasst ein breites Leistungsangebot aus diversen Fachdisziplinen, darunter u.a.:
      • Zahlreiche OP-Möglichkeiten wie Konisationen, Curettagen, Polyp-Abtragungen, Hysteroskopien und Laparoskopien.
      • Ein Frauengesundheits-Zentrum, das gynäkologische Vorsorge und Diagnostik sowie Leistungen rund um Schwangerschaft und Wochenbett bietet.
      • Allgemeine Erst- und Akutversorgung
      • Sowie zahlreiche weitere Facharztleistungen in verschiedenen Disziplinen.
    • Eine Primärversorgungseinheit (PVE) für die niederschwellige allgemeinmedizinische Versorgung.
    • Der Notarzt-Stützpunkt Hollabrunn sichert zudem die jederzeitige Erst- und Notfallversorgung für den ganzen Bezirk ab.
  • Hollabrunn wird damit einer der größten und wichtigsten Versorgungsstandorte in unserer Region.


 

UNSER FORTSCHRITT.



  • Mit Jänner 2026 entstand offiziell der gemeinsame Verband der Kliniken Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau, im Rahmen dessen die drei Standorte noch stärker zusammenarbeiten.

  • Mit 1. Juli 2025 wurde die Geburtshilfe des Landesklinikums Hollabrunn am Klinikstandort Korneuburg gebündelt, hier stehen ausreichend Kapazitäten für die Übernahme der Geburten aus dem Bezirk Hollabrunn zur Verfügung. An der Interdisziplinären operativen Tages- und Wochenklinik im Landesklinikum Hollabrunn werden gynäkologische Leistungen weiterhin als elektive, tagesklinische und wochenklinische Eingriffe (wie z.B. Curettagen oder Gebärmutterspiegelungen) im Rahmen einer Tages- bzw. Wochenklinik durchgeführt.

  • Bis Ende 2027 entsteht die neue Primärversorgungseinheit (PVE) für die niederschwellige allgemeinmedizinische Versorgung.
 
Bild © NLK


STOCKERAU



EIN NEUES SCHWERPUNKTKLINIKUM MACHT MODERNSTE MEDIZIN IM GANZEN WEINVIERTEL MÖGLICH.

 

UNSERE ZUKUNFTSSICHERE VERSORGUNG.


  • Das neue Schwerpunktklinikum Weinviertel Süd wird im Laufe der kommenden 10-15 Jahre in Stockerau errichtet. Es wird spezialisierte klinische Leistungen aus Korneuburg und Hollabrunn an einem Standort bündeln und über viel Expertise in zahlreichen Disziplinen verfügen
    • Das Klinikum wird nicht nur Versorgung für die umliegenden Bezirke, sondern als Partnerklinikum auch spezialisierte Versorgung von Patienten anderer Standorte der Region bieten:
    • An mehreren Standorten außerhalb des Klinikums können außerdem dislozierte operative Leistungen in Form von Dependancen angeboten werden.

  • Bis zur Fertigstellung des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd in 10-15 Jahren werden die Kliniken Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn im Rahmen eines Krankenhaus-Verbandes für das südwestliche Weinviertel noch stärker zusammenarbeiten:
    • Bestimmte Leistungen werden an jeweils einem der drei Standorte gebündelt, um das medizinische Wissen immer an einem Ort zu sammeln. Das erhöht die Behandlungsqualität deutlich.

 

UNSER FORTSCHRITT


  • Mit Jänner 2026 entstand offiziell der gemeinsame Verband der Kliniken Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau, im Rahmen dessen die drei Standorte noch stärker zusammenarbeiten.


 
Bild © shutterstock/Gordenkoff


KORNEUBURG



DIE FACHKRÄFTE DER ZUKUNFT KOMMEN AUS KORNEUBURG.

 

UNSERE ZUKUNFTSSICHERE VERSORGUNG


  • Die beiden Kliniken Korneuburg und Stockerau sind nur zehn Autominuten voneinander entfernt – da liegt die Zusammenarbeit auf der Hand, die Wege bleiben kurz.
    • Im Rahmen eines Krankenhaus-Verbandes für das südwestliche Weinviertel werden die Kliniken Korneuburg, Stockerau und Hollabrunn daher bis zur Fertigstellung des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd in Stockerau in 10-15 Jahren noch stärker zusammenarbeiten.
    • Bestimmte Leistungen werden an jeweils einem der drei Standorte gebündelt, um das medizinische Wissen immer an einem Ort zu sammeln. Das erhöht die Behandlungsqualität deutlich.

  • Bis zur Fertigstellung des Schwerpunktklinikums Weinviertel Süd in 10-15 Jahren bleiben die Strukturen in Korneuburg, wie sie sind.

  • Bis 2040 entsteht in Korneuburg ein neuer attraktiver Ausbildungscampus für Pflege- und Gesundheitsberufe.
    • Der bestehende Klinikbau wird dann entsprechend adaptiert und bietet realitätsnahe Ausbildungsatmosphäre für junge Menschen unmittelbar vor den Toren Wiens.
    • Zusätzlich sind in einem zukünftigen Entwicklungsprojekt für Korneuburg auch Ausbildungen auf Fachhochschul-Ebene, Kooperationen mit medizinisch-universitären Einrichtungen sowie Ausbildungen für Sozialbetreuungsberufe angedacht.

  • Außerdem ist bis Ende 2028 der Bau einer neuen Primärversorgungseinheit (PVE) in Korneuburg geplant, die allgemeinmedizinische Versorgung leistet.

  • Der Notarzt-Stützpunkt Korneuburg sichert zudem die jederzeitige Erst- und Notfallversorgung für den ganzen Bezirk ab.
 

UNSER FORTSCHRITT


  • Mit Jänner 2026 entstand offiziell der gemeinsame Verband der Kliniken Hollabrunn, Korneuburg und Stockerau, im Rahmen dessen die drei Standorte noch stärker zusammenarbeiten.
  • Am Standort Korneuburg wurde zur Verbesserung der medizinischen Qualität mit Juli 2025 die geburtshilfliche Versorgung aus Hollabrunn gebündelt.


 


GÄNSERNDORF


VIELSEITIGE VERSORGUNG FÜR DEN GANZEN BEZIRK.

 

UNSERE ZUKUNFTSSICHERE VERSORGUNG


  • In Gänserndorf entsteht eine moderne Primärversorgungseinheit (PVE), die allgemeinmedizinische Versorgung leistet.

  • Außerdem ist für Gänserndorf ein Ambulatorium in Planung. Welche Leistungsbereiche dieses umfassen wird, wird aktuell noch abgestimmt:

  • Der Notarzt-Stützpunkt Gänserndorf sichert zudem die jederzeitige Erst- und Notfallversorgung für den ganzen Bezirk ab

  • Somit sind auch für den Bezirk Gänserndorf die allgemeine Erst- und Notfallversorgung, die allgemeinmedizinische und fachärztliche Versorgung sowie die Notfallversorgung gesichert.

  • Dafür wird der Standort in die Verantwortung der Stadtgemeinde übergehen. 
 
Logos der Partnerorganisationen: NÖGUS, Samariterbund, LGA, ÖGK, ÖAMTC, ÖRK, Notruf NÖ, Ärztekammer
 

© 2025 Amt der NÖ Landesregierung