Zukunftsgespräche

 

Zweites Zukunftsgespräch: Gesundheit in Niederösterreich

Die Versorgung von morgen wird heute gestaltet

Beim zweiten Zukunftsgespräch der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ stand die Gesundheitsversorgung der Zukunft im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Worauf achten wir morgen? Gesundheit zwischen Prävention und Spitzenmedizin“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswesen und Systemplanung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Festsaal des Landesklinikums Mauer über die nächsten Entwicklungsschritte eines modernen Gesundheitssystems. 

Im Fokus standen zentrale Fragen für die kommenden Jahre: Wie kann Prävention weiter gestärkt werden? Wie bleiben hochwertige Versorgung und Erreichbarkeit auch künftig gesichert? Welche Rolle spielen medizinischer Fortschritt, Digitalisierung und neue Versorgungsmodelle? Und wie kann Spitzenmedizin so organisiert werden, dass Patientinnen und Patienten bestmöglich davon profitieren? 

Nach der Begrüßung durch Primar Dr. Christian Korbel, Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Mauer, gab Univ.-Prof. Peter Filzmaier Einblicke in aktuelle Befragungsergebnisse der Zukunftsinitiative. Dabei wurde deutlich: Gesundheit ist ein Thema, bei dem Zukunft im Alltag der Menschen besonders konkret wird. Die Bevölkerung erwartet sich eine Versorgung, die erreichbar bleibt, hohe medizinische Qualität bietet und verständlich kommuniziert wird. Zugleich zeigen die Befragungen, dass Jugendliche grundsätzlich große Bereitschaft signalisieren, Gesundheitsberufe zu ergreifen. 

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur, Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Universität für Weiterbildung Krems, sowie ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, über die Verbindung von Prävention, Versorgung, Qualität und Systemplanung.

  • Landesamtsdirektor Werner Trock, Peter Filzmaier, Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner, Herwig Ostermann, Peter Faulhammer

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikum

    Foto: Franz Gleiß

  • Blick in den Saal

    Foto: Franz Gleiß

  • Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner, Herwig Ostermann

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikum und Podium

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikumsfrage

    Foto: Franz Gleiß

  • Peter Faulhammer, Herwig Ostermann, Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer

    Foto: Franz Gleiß

  • Peter Filzmaier, Gerald Gartlehner, Elisabeth Bräutigam, Herwig Ostermann bei der Podiumsdiskussion

    Foto: Franz Gleiß


 

Erstes Zukunftsgespräch in Kottingbrunn

„Zukunftsfit verwalten: Service, Tempo, Vertrauen"

Beim ersten Zukunftsgespräch der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ stand in Kottingbrunn die Frage im Mittelpunkt, wie Verwaltung künftig schneller, moderner und zugleich bürgernah gestaltet werden kann. Unter dem Titel „Zukunftsfit verwalten: Service, Tempo, Vertrauen“ diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Gemeinden gemeinsam mit dem Publikum über konkrete Reformansätze für Niederösterreich.

 Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Macho präsentierten die Wissenschaftler Christoph Badelt, Peter Filzmaier und Katrin Praprotnik aktuelle Analysen zu Verwaltung, Digitalisierung und Demokratievertrauen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Bevölkerung sowohl moderne digitale Angebote als auch persönliche Erreichbarkeit und verständliche Behördenwege wünscht.

 In der anschließenden Podiumsdiskussion betonten der Niederösterreichische Landesamtsdirektor Werner Trock, Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl und E-Governance-Experte Peter Parycek die Bedeutung einer leistungsfähigen, KI-gestützten und gleichzeitig menschennahen Verwaltung. Ziel sei es, Niederösterreich zum modernsten und schnellsten Bundesland zu machen, ohne dabei den persönlichen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu verlieren. Niederösterreich verfolgt dabei mit der Aufgabenreform und der konsequenten Weiterentwicklung der Landesverwaltung ein ambitioniertes Projekt zur Effizienzsteigerung, das in dieser Form in Österreich einzigartig ist. Im Fokus stehen dabei vereinfachte Abläufe, schnellere Services und ein noch gezielterer Einsatz von Ressourcen.

 Moderiert wurde der Abend von Friedrich Faulhammer, dem Leiter der Zukunftsinitiative. Die Veranstaltung bildete den Auftakt einer Reihe von insgesamt fünf Zukunftsgesprächen im Jahr 2026, die sich jeweils einer zentralen Zukunftsfrage Niederösterreichs widmen. Die Ergebnisse der Diskussionen, einschließlich aktiver Rückmeldungen des Publikums, fließen direkt in die weitere Arbeit der Initiative ein.



 

Wie junge Menschen Demokratie sehen: Diskussion mit Politik und Wissenschaft

Im Bildungshaus St. Hippolyt diskutierten am 29. April mehr als 150 Schülerinnen und Schüler mit Vertreterinnen und Vertretern aller im niederösterreichischen Landtag vertretenen Parteien über die Zukunft der Demokratie. Veranstaltet wurde die Podiumsdiskussion von der Landesschülervertretung Niederösterreich mit Unterstützung der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“.

Im Mittelpunkt standen Fragen, die junge Menschen unmittelbar betreffen: politische Mitbestimmung, direkte Demokratie, politische Bildung sowie der Umgang mit Social Media. Die Schülerinnen und Schüler brachten sich engagiert ein und formulierten klare Standpunkte zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Für eine fundierte Grundlage sorgten die Politikwissenschafter Peter Filzmaier und Katrin Praprotnik. Präsentiert wurden aktuelle Ergebnisse aus der niederösterreichischen Schülerbefragung sowie dem Demokratieradar. Die Daten zeigen: Junge Menschen sehen ihre Gemeinde und ihre Region überwiegend positiv, während internationale Entwicklungen häufiger mit Skepsis betrachtet werden. Diese Beobachtung bildete einen wichtigen Ausgangspunkt für die intensiv geführte Diskussion.

Die Veranstaltung machte deutlich, worum es der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ geht: Demokratie lebt vom Dialog. Durch regelmäßige Befragungen und offene Gesprächsformate soll Bürgerbeteiligung in Niederösterreich langfristig gestärkt und Zukunft aktiv gemeinsam gestaltet werden. Univ.-Prof. Peter Filzmaier und Dr. Katrin Praprotnik brachten die Bedeutung der Veranstaltung auf den Punkt: „Veranstaltungen wie diese sind kein Nice-to-have, sie sind ein Teil demokratischer Kultur. Wenn junge Menschen mit Politikerinnen und Politikern in echten Austausch treten, erleben sie Demokratie nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Praxis. Gerade für Niederösterreich, das mit der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ konsequent in die Zukunft denkt, sind solche Dialogformate ein wichtiges Signal. Denn die Jugend von heute gestaltet das Niederösterreich von morgen. Das gelingt freilich nur, wenn Demokratievermittlung und politische Bildungsarbeit nicht bei Schülerinnen und Schülern aufhört, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird, der sich alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Alter und Bildungsweg stellen müssen.“

  • Peter Filzmair, Katrin Praprotnik und Schülervertreter der LSV NÖ

    Foto: LSV

  • Peter Filzmair, Katrin Praprotnik

    Foto: Franz-Peter Hauser

  • Peter Filzmair, Katrin Praprotnik

    Foto: Franz-Peter Hauser

  • Peter Filzmair, Katrin Praprotnik

    Foto: Franz-Peter Hauser

  • Publikum

    Foto: Franz-Peter Hauser

  • Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer

    Foto: Franz-Peter Hauser


 

Mein Land denkt an morgen: Zukunftsgespräche bringen Studien, Meinungen und Politik zusammen

Mit der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ setzt Niederösterreich 2026 die strukturierte Auseinandersetzung mit zentralen Zukunftsfragen fort. Im Mittelpunkt stehen die Zukunftsgespräche, bei denen wissenschaftliche Analysen, Ergebnisse aus Bürgerbefragungen und politische Fragestellungen zusammengeführt und öffentlich diskutiert werden.

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Zukunftsgespräche mit Expertinnen und Experten, Stakeholdern sowie Mitgliedern der Landesregierung 

In Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten sowie politischen Vertretern aus Niederösterreich werden relevante Themen erörtert und Lösungsansätze entwickelt.

Zukünftige Veranstaltungsformate befinden sich aktuell in Planung.

 

Rückblick: Veranstaltungen zur Landesstrategie NÖ 2030



 

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