Titel: Mein Land denkt an morgen. Bild: NÖ-Logo und Wachaubild
 

Gemeinsam für eine starke Zukunft Niederösterreichs

In Niederösterreich ist uns bewusst: Die Zukunft gestalten wir am besten gemeinsam. Deshalb setzen wir unsere Initiative „Mein Land denkt an morgen“ fort – ein Bekenntnis zu nachhaltigem Fortschritt und aktiver Mitgestaltung.

Niederösterreich für kommende Generationen lebenswert und zukunftsfähig machen.

Im Zentrum stehen drei zentrale Zukunftsfelder, wo wir gemeinsam mit der Bevölkerung und führenden Expertinnen und Experten an den niederösterreichischen Zukunftsfragen arbeiten werden. Dabei setzen wir auf einen offenen Dialog: Durch umfassende Befragungen der Bürgerinnen und Bürger, die Auswertung und Zusammenführung zahlreicher wissenschaftlicher Studien und durch inspirierende Zukunftsgespräche schaffen wir eine solide Grundlage, um gemeinsam konkrete Maßnahmen abzuleiten.

Unser Ziel ist es, mit den gesammelten Erkenntnissen richtungsweisende Entscheidungen zu treffen, die Niederösterreich für kommende Generationen lebenswert und zukunftsfähig machen.

 

Gestalten wir gemeinsam die Zeit, die vor uns liegt.


Behandlung von fünf zentralen Zukunftsfragen

Die Initiative wird sich weiterhin an den fünf zentralen Fragen orientieren, die bereits den ursprünglichen Prozess geprägt haben:

5 zentrale Fragen für die Zukunft in Niederösterreich: Wovon Leben wir morgen? Wie leben wir morgen? Worauf achten wir morgen? Wer wollen wir morgen sein? Wie organisieren wir uns morgen?


 
 

BÜRGERBETEILIGUNG

 

Bürgerbeteiligung unter der Leitung der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier und Katrin Praprotnik

Durch regelmäßige Befragungen der Bevölkerung werden die Meinungen und Bedürfnisse der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher kontinuierlich in den Entwicklungsprozess einfließen. Dazu gibt es drei unterschiedliche Studien: die Repräsentativbefragung der Bürgerinnen und Bürger, die Befragung der Schülerinnen und Schüler und das Demokratieradar als Langzeitstudie mit speziellem Fokus auf unsere Demokratie.

Zu den Ergebnissen

 
Portrait Prof Filzmaier


 


Peter Filzmaier

"Diese Initiative ist ein Paradebeispiel für Bürgerbeteiligung. Es geht darum, die Ansichten der Menschen nicht nur zu hören, sondern sie systematisch in politische Entscheidungen einzubinden."


 
Portrait Katrin Praprotnik (Foto: C J.Benedikt)
 


Katrin Praprotnik

"Mit dem Demokratieradar begleiten wir langfristig die Einstellungen der Bevölkerung zu Demokratie, Beteiligung und politischer Kultur. Das zeigt uns Entwicklungen und Veränderungen über die Zeit hinweg, ein wichtiger Beitrag zu einer weitsichtigen Politikgestaltung."

 

WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN

 

Wissenschaftliche Studien unter der Leitung von Christoph Badelt

Aktuelle relevante Trends sowie Studien werden analysiert, um fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Entwicklung des Landes zu schaffen.

Zu den Ergebnissen

 
Portrait Christoph Badelt
 


Christoph Badelt

"Nur mit fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen können wir die richtigen Weichen für Niederösterreichs wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung stellen. 'Mein Land denkt an morgen' schafft die Basis für vorausschauendes Handeln."

 

ZUKUNFTSGESPRÄCHE

ZUKUNFTSBOARD

 

Junge Stimmen, digitale Räume und lebendige Demokratie

Wie wollen junge Menschen in Niederösterreich morgen leben und mitgestalten? Und wie verändern Social Media, künstliche Intelligenz und digitale Räume unsere Demokratie?

Diesen Fragen widmete sich das dritte Zukunftsgespräch der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ am 17. September am Campus des IMC in Krems. Unter dem Titel „Wer wollen wir morgen sein? Junge Stimmen, digitale Räume und lebendige Demokratie“ diskutierten Politikwissenschafterin Dr. Katrin Praprotnik, Bundesschulsprecherin Hannah Scheidl, Julia Eisner von der AI Factory Austria und Michael Stadlmann, Co-Founder des Innovation Circle und ehemaliger europäischer Jugenddelegierter, über Demokratie, Beteiligung und die Zukunft der jungen Generation. Moderiert wurde der Abend von Mag. Friedrich Faulhammer, Leiter der Zukunftsinitiative.

Aktuelle Ergebnisse des Demokratieradars und der Befragung niederösterreichischer Schülerinnen und Schüler zeigen: Junge Menschen stehen der Demokratie grundsätzlich positiv gegenüber und wollen ihre Zukunft und ihr Umfeld aktiv mitgestalten. Auch bei den persönlichen Zukunftsvorstellungen zeigt sich ein positives Bild: Der Wunsch nach einer eigenen Familie ist bei vielen jungen Menschen stark ausgeprägt.

Im Mittelpunkt standen echte Beteiligung, Medien- und KI-Kompetenz sowie die Frage, wie junge Menschen in Niederösterreich Verantwortung übernehmen können. Dabei wurde auch diskutiert, wie Social Media, Algorithmen und künstliche Intelligenz die politische Meinungsbildung verändern und was es für einen selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Räumen braucht.

Die Erkenntnisse aus dem Zukunftsgespräch fließen gemeinsam mit den Ergebnissen aus Wissenschaft, Bürgerbeteiligung und den weiteren Zukunftsgesprächen in die Arbeit von „Mein Land denkt an morgen“ ein. 

Denn die Zukunft Niederösterreichs entsteht gemeinsam und junge Menschen sind ein wichtiger Teil davon.

  • Teilnehmer der Podiumsdiskussion<br>
Michael Stadlmann, Mag. Ulrike Prommer, Katrin Praprotnik, Hannah Scheidl, Julia Eisner, Friedrich Faulhammer (v.l.n.r.)<br>
Foto: Franz Gleiß

    Teilnehmer der Podiumsdiskussion
    Michael Stadlmann, Mag. Ulrike Prommer, Katrin Praprotnik, Hannah Scheidl, Julia Eisner, Friedrich Faulhammer (v.l.n.r.)
    Foto: Franz Gleiß

  • Ulrike Prommer<br>
Foto: Franz Gleiß

    Ulrike Prommer
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer im Publikum
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörer im Publikum
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer im Publikum
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörer im Publikum
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer im Publikum
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörer im Publikum
    Foto: Franz Gleiß

  • Diskussionsteilnehmer auf der Bühne
Foto: Franz Gleiß

    Diskussionsteilnehmer auf der Bühne
    Foto: Franz Gleiß

  • Blick auf die Bühne
Foto: Franz Gleiß

    Blick auf die Bühne
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer stellt Publikumsfrage
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörer stellt Publikumsfrage
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer stellt Publikumsfrage
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörer stellt Publikumsfrage
    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörerin stellt Publikumsfrage
Foto: Franz Gleiß

    Zuhörerin stellt Publikumsfrage
    Foto: Franz Gleiß



 

Zweites Zukunftsgespräch: Gesundheit in Niederösterreich

Die Versorgung von morgen wird heute gestaltet

Beim zweiten Zukunftsgespräch der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ stand die Gesundheitsversorgung der Zukunft im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Worauf achten wir morgen? Gesundheit zwischen Prävention und Spitzenmedizin“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Gesundheitswesen und Systemplanung gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Festsaal des Landesklinikums Mauer über die nächsten Entwicklungsschritte eines modernen Gesundheitssystems. 

Im Fokus standen zentrale Fragen für die kommenden Jahre: Wie kann Prävention weiter gestärkt werden? Wie bleiben hochwertige Versorgung und Erreichbarkeit auch künftig gesichert? Welche Rolle spielen medizinischer Fortschritt, Digitalisierung und neue Versorgungsmodelle? Und wie kann Spitzenmedizin so organisiert werden, dass Patientinnen und Patienten bestmöglich davon profitieren? 

Nach der Begrüßung durch Primar Dr. Christian Korbel, Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Mauer, gab Univ.-Prof. Peter Filzmaier Einblicke in aktuelle Befragungsergebnisse der Zukunftsinitiative. Dabei wurde deutlich: Gesundheit ist ein Thema, bei dem Zukunft im Alltag der Menschen besonders konkret wird. Die Bevölkerung erwartet sich eine Versorgung, die erreichbar bleibt, hohe medizinische Qualität bietet und verständlich kommuniziert wird. Zugleich zeigen die Befragungen, dass Jugendliche grundsätzlich große Bereitschaft signalisieren, Gesundheitsberufe zu ergreifen. 

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur, Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Universität für Weiterbildung Krems, sowie ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, über die Verbindung von Prävention, Versorgung, Qualität und Systemplanung.

  • Landesamtsdirektor Werner Trock, Peter Filzmaier, Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner, Herwig Ostermann, Peter Faulhammer

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikum

    Foto: Franz Gleiß

  • Blick in den Saal

    Foto: Franz Gleiß

  • Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner, Herwig Ostermann

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikum und Podium

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikumsfrage

    Foto: Franz Gleiß

  • Peter Faulhammer, Herwig Ostermann, Elisabeth Bräutigam, Gerald Gartlehner

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörerinnen und Zuhörer

    Foto: Franz Gleiß

  • Peter Filzmaier, Gerald Gartlehner, Elisabeth Bräutigam, Herwig Ostermann bei der Podiumsdiskussion

    Foto: Franz Gleiß


 

Erstes Zukunftsgespräch in Kottingbrunn

„Zukunftsfit verwalten: Service, Tempo, Vertrauen"

Beim ersten Zukunftsgespräch der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ stand in Kottingbrunn die Frage im Mittelpunkt, wie Verwaltung künftig schneller, moderner und zugleich bürgernah gestaltet werden kann. Unter dem Titel „Zukunftsfit verwalten: Service, Tempo, Vertrauen“ diskutierten Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung und Gemeinden gemeinsam mit dem Publikum über konkrete Reformansätze für Niederösterreich.

 Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Christian Macho präsentierten die Wissenschaftler Christoph Badelt, Peter Filzmaier und Katrin Praprotnik aktuelle Analysen zu Verwaltung, Digitalisierung und Demokratievertrauen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Bevölkerung sowohl moderne digitale Angebote als auch persönliche Erreichbarkeit und verständliche Behördenwege wünscht.

 In der anschließenden Podiumsdiskussion betonten der Niederösterreichische Landesamtsdirektor Werner Trock, Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl und E-Governance-Experte Peter Parycek die Bedeutung einer leistungsfähigen, KI-gestützten und gleichzeitig menschennahen Verwaltung. Ziel sei es, Niederösterreich zum modernsten und schnellsten Bundesland zu machen, ohne dabei den persönlichen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu verlieren. Niederösterreich verfolgt dabei mit der Aufgabenreform und der konsequenten Weiterentwicklung der Landesverwaltung ein ambitioniertes Projekt zur Effizienzsteigerung, das in dieser Form in Österreich einzigartig ist. Im Fokus stehen dabei vereinfachte Abläufe, schnellere Services und ein noch gezielterer Einsatz von Ressourcen.

 Moderiert wurde der Abend von Friedrich Faulhammer, dem Leiter der Zukunftsinitiative. Die Veranstaltung bildete den Auftakt einer Reihe von insgesamt fünf Zukunftsgesprächen im Jahr 2026, die sich jeweils einer zentralen Zukunftsfrage Niederösterreichs widmen. Die Ergebnisse der Diskussionen, einschließlich aktiver Rückmeldungen des Publikums, fließen direkt in die weitere Arbeit der Initiative ein.

  • Werner Trock, Peter Parycek, Katrin Praprtotnik, Peter Filzmair, Johannes Pressl, Christoph Badelt, Friedrich Faulhammer

    Foto: Franz Gleiß

  • Christoph Badelt

    Foto: Franz Gleiß

  • Peter Filzmair, Katrin Prapotnik

    Foto: Franz Gleiß

  • Publikum

    Foto: Franz Gleiß

  • Friedrich Faulhammer, Johannes Pressl, Peter Parycek, Werner Trock

    Foto: Franz Gleiß

  • Bühne mit Friedrich Faulhammer, Johannes Pressl, Peter Parycek und Werner Trock

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuschauer

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörerin bei Publikumsfrage

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer

    Foto: Franz Gleiß

  • Zuhörer bei Publikumsfrage

    Foto: Franz Gleiß