Die erste Welle des Demokratieradars 2025 der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ im Zukunftsfeld Bürgerbeteiligung zeigt: Demokratie genießt in der Bevölkerung weiterhin große Bedeutung und breite Zustimmung. Die Befragten messen somit demokratischen Grundwerten wie Mitbestimmung, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit große Wichtigkeit bei.
Gleichzeitig macht die Studie deutlich, dass viele Menschen gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam und kritisch begleiten. Diese reflektierte Haltung unterstreicht das anhaltende Interesse an demokratischen Prozessen und den Wunsch nach einer funktionierenden, verantwortungsvollen politischen Gestaltung.
Das Interesse an politischen Entscheidungen ist in allen demografischen Gruppen ausgeprägt. Die Ergebnisse bestätigen, dass Initiativen zur Stärkung des Vertrauens in die lokale und regionale Politik sowie Maßnahmen zur besseren Verständlichkeit politischer Prozesse auf breite Zustimmung stoßen.
Das Demokratieradar liefert damit eine wichtige Grundlage, um demokratische Strukturen weiterzuentwickeln und den Dialog mit der Bevölkerung zu stärken.
Die zweite Welle des Demokratieradars 2025 liefert empirisch fundierte Erkenntnisse darüber, wie die Bevölkerung Demokratie, gesellschaftliche Entwicklung und öffentliche Verwaltung bewertet. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung der österreichischen Wohnbevölkerung, mit einem Fokus auf Personen aus Niederösterreich.
Zentrale Ergebnisse zeigen, dass die Demokratie in Österreich weiterhin als bevorzugte Regierungsform anerkannt wird, auch wenn die Bewertung ihrer konkreten Umsetzung – etwa in Fragen der Qualität und Handlungsfähigkeit – differenziert ausfällt. Gleichzeitig werden die öffentliche Verwaltung und deren Leistungen thematisiert, unter anderem im Hinblick auf Digitalisierung und Einsatz neuer Technologien wie künstliche Intelligenz. Die Befragten sehen Potenzial für KI-gestützte Anwendungen, etwa bei der automatisierten Beantwortung einfacher Anfragen (z. B. Öffnungszeiten), um Wartezeiten zu verkürzen und Servicequalität zu erhöhen.
Die Studie ermöglicht nicht nur den Vergleich mit der ersten Befragungswelle, sondern auch tiefergehende Einblicke in Einstellungen zu gesellschaftlicher Entwicklung, Vertrauen in politische Institutionen und wahrgenommene Herausforderungen. Damit trägt das Demokratieradar zur systematischen Beobachtung demokratischer Stimmungen und zur Diskussion über politische Gestaltungsspielräume bei.
Die dritte Erhebung des Demokratieradars 2025 des Landes Niederösterreich rückt das persönliche Engagement für Demokratie und Beteiligung in den Mittelpunkt. Befragt wurde die österreichische Wohnbevölkerung mit einem übergewichteten Anteil aus Niederösterreich zu ihren Einstellungen zur Demokratie, zur Zufriedenheit mit Beteiligungsmöglichkeiten sowie zur eigenen politischen Aktivität.
Wesentliche Ergebnisse sind:
Die Studie liefert damit wertvolle Impulse, um bewährte demokratische Strukturen weiterzuentwickeln und das Vertrauen in demokratische Prozesse nachhaltig zu stärken.
Die erste Welle der Repräsentativen Studie 2025 im Rahmen der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ zeigt: Die meisten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind mit ihrer aktuellen Lebenssituation zufrieden oder sehr zufrieden. 55 % geben an, eher zufrieden zu sein, 28 % sogar sehr zufrieden – nur 17 % äußern Unzufriedenheit.
Besonders erfreulich: Viele Menschen blicken optimistisch in die Zukunft ihrer Heimatgemeinde und Niederösterreichs insgesamt, und eine große Mehrheit plant, langfristig in der Region zu bleiben. Diese positive Grundstimmung verbindet Lebenszufriedenheit mit Vertrauen in die Entwicklung des Bundeslandes.
Die Studie liefert damit wertvolle Einsichten für Politik und Gesellschaft und unterstreicht die starke Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Heimat.
Die Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
Die zweite Welle der Repräsentativen Studie 2025 im Rahmen der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ zeigt, dass die Mehrheit der niederösterreichischen Bevölkerung ihre Lebenssituation sehr oder eher positiv bewertet. Viele fühlen sich wohl in ihrem Alltag und sehen auch für die kommenden Jahre überwiegend gute Perspektiven für sich und ihre Heimat.
Besonders hervorzuheben ist, dass acht von zehn Befragten planen, weiterhin in Niederösterreich zu leben, ein Zeichen hoher Verbundenheit mit der Region. Zugleich wird der Wirtschaftsstandort als attraktiv eingeschätzt, was auf Vertrauen in die lokale Entwicklung schließen lässt.
Die Studie liefert damit ein stimmiges Gesamtbild von Zufriedenheit, Zukunftsorientierung und regionaler Identifikation und bietet wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Bundeslandes.
Als Teil der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ liefert die erste Welle der Schülerbefragung 2025 wichtige Impulse für das Zukunftsfeld Bürgerbeteiligung. Die Schülerbefragung bietet einen detaillierten Einblick in die Einstellungen zur Politik und das Systemvertrauen der jungen Generation in Niederösterreich. Die Analyse verdeutlicht, wie Jugendliche ihre Rolle in der Gesellschaft wahrnehmen und welche Erwartungen sie an die politische Bildung und Teilhabe knüpfen.
Ein zentrales Ergebnis der Erhebung ist das ausgeprägte Bewusstsein für den Wert der Demokratie, das jedoch mit einer spürbaren Skepsis gegenüber der aktuellen politischen Praxis einhergeht. Während die Mehrheit der Jugendlichen die demokratischen Grundprinzipien unterstützt, empfindet ein Teil die eigenen Einflussmöglichkeiten auf politische Entscheidungen als begrenzt. Diese Diskrepanz zwischen ideeller Zustimmung und wahrgenommener Wirksamkeit unterstreicht die Bedeutung einer praxisnahen politischen Bildung.
Besonders hervorgehoben wird im Bericht die Schule als zentraler Ort der Demokratieerfahrung. Hier zeigt sich, dass Jugendliche, die sich in ihrem schulischen Umfeld ernst genommen und eingebunden fühlen, tendenziell ein höheres Vertrauen in staatliche Institutionen entwickeln. Der Wunsch nach mehr Mitsprache beschränkt sich dabei nicht nur auf den Unterricht, sondern umfasst auch gesellschaftliche Zukunftsthemen, die ihre unmittelbare Lebensrealität betreffen.
Details aus der Schülerbefragung finden Sie hier.
Die zweite Welle der Schülerbefragung 2025 im Rahmen der Zukunftsinitiative „Mein Land denkt an morgen“ gibt einen aktuellen Einblick in Einstellungen, Lebensrealitäten und Zukunftserwartungen junger Menschen in Niederösterreich. Die Ergebnisse zeigen insgesamt stabile und überwiegend positive Einschätzungen zu Heimat, Lebensqualität und persönlichen Zukunftsperspektiven von Familie bis Beruf.
Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen eine vertiefte Beobachtung von Entwicklungen und Einstellungen junger Menschen über die Zeit. Sie dienen als sachliche Grundlage für die Weiterentwicklung bestehender Angebote und Strukturen im Bildungs- und Jugendbereich. Eine regelmäßige Fortsetzung der Befragung trägt dazu bei, Trends frühzeitig zu erkennen und Entscheidungsprozesse evidenzbasiert zu unterstützen.